Flanderns neue „Ikonenradwege“

Radtouristen finden in Flandern hervorragende Bedingungen: Gut ausgebaute und beschilderte Radfernwege, eingebettet in ein grenzüberschreitendes Radverkehrsknotennetz. Doch es geht noch besser: Mit insgesamt neun neuen „Ikonenradwegen“ will die Region Radurlaube in Flandern ab 2021 noch attraktiver machen. Die Ikonenradwege ersetzen die bisherigen thematischen Routen und garantieren neben einer landschaftlich wie kulturell schönen Streckenführung auch größtmögliche Sicherheit für Radler. Außerdem sind die Start- und Zielpunkte der neuen Radwege mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und an beliebte Routen in Wallonien, den Niederlanden und in Frankreich angebunden.

Die 93 Kilometer lange „Küstenroute“ ist der erste von insgesamt neun Ikonenradwegen und bereits seit Oktober 2020 neu beschildert. Sie schließt nahtlos an den „Küstenradweg“ in den Niederlanden und den „La Vélomaritime“ in Frankreich an. Die neue Route ermöglicht das Fahrradfahren am Strand mit Blick auf das Meer, durch Dünen und Dünenwälder oder entlang von Poldern und ausgedehntem Marschland. Kulturfreunde und Gourmets kommen in den Seebädern auf ihre Kosten, lernen die Belle-Epoque-Architektur, den Beaufort-Skulpturenpark mit zeitgenössischer Kunst und das reiche maritime Erbe kennen. Eine neue Fahrradkarte zur Küstenroute ist bei den Tourismusorganisationen an der Küste erhältlich. Bis Sommer 2021 sollen acht weitere neubeschilderte „Ikonenradwege“ folgen.

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