Jan Van Eyck 2020

verlängert bis Juni 2021

Der Genter Altar zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken der Welt. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 1432 sind Millionen von Besuchern aus aller Welt nach Gent gereist, um das von Jan und Hubert van Eyck gemalte Altarbild zu sehen. Nach mehrjähriger Restaurierung kommt der Genter Altar 2020 in die St.-Bavo-Kathedrale zurück. Aus diesem Grund ehrt Gent den großen altniederländischen Meister mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen: So konnten Besucher in der Ausstellung „Van Eyck. Eine optische Revolution“ im Museum der Schönen Künste nicht nur die restaurierten Außentafeln des Genter Altars aus nächster Nähe bestaunen, sondern auch zahlreiche andere Werke von Jan van Eyck, die dann zum ersten Mal in Gent zu sehen waren. Mittlerweile ist der gesamte Genter Altar in seiner ganzen Pracht in die St.-Bavo-Kathedrale zurückgekehrt und im Frühjahr 2021 zieht er dann in das neu errichtete Besucherzentrum innerhalb der Kathedrale um. Auch die große Blumenausstellung „Genter Floralien“ steht ganz im Zeichen des bedeutenden Künstlers, wurde aber aufgrund von Covid-19 von Mai 2020 auf Mai 2021 verschoben.

Jan van Eyck hatte seine Werkstatt in Brügge und verbrachte hier den größten Teil seines Lebens. Daher lädt auch Brügge anlässlich des „van Eyck-Jahres“ zu einer Reihe hochkarätiger Ausstellungen ein. So nimmt das Groeningemuseum zwei seiner Meisterwerke in den Blick. Im St. Jans Hospital zeigt eine Ausstellung, wie Hans Memling noch heute Künstler inspiriert.

Das Van-Eyck-Jahr bildet den Abschluss der Themenjahre „Flämische Meister 2018–2020.“ Aufgrund von Covid-19 musste das Programm von Mitte März bis Mitte/Ende Mai ausgesetzt werden. Um Besuchern die Möglichkeit zu geben van Eyck trotzdem in seiner ganzen Pracht zu erleben, hat die Stadt Gent beschlossen das Festjahr um sechs Monate bis Juni 2021 zu verlängern.

Highlights im van Eyck-Jahr:

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